BaSYS UniWERT

Funktionsweise

  • Erzeugung von Anlagenachweisen und Grundlagen zur plausiblen Gebührenberechnung
  • Kostenermittlung nach Mengen-, Index- und Verteilungsverfahren für Anschaffungs- und Wiederbeschaffungskosten
  • Zertifizierte Anlagenbuchhaltung gemäß Prüfungsstandard IDW PS 880
  • Berechnungen auf Grundlage gültiger Regelwerke, sowie GemHVO und das KAG der einzelnen Bundesländer
  • Integrierte Baulosverwaltung zur automatisierten Ermittlung anlagenbezogener Herstellungskosten, Zu- und Abgängen sowie Zuschüssen
  • Fortschreibung des Anlagevermögens unter Berücksichtigung von Änderungen der Nutzungsdauer, Wertänderungen und Umbuchungen
  • Vermögensbewertung für Kameralistik und Doppik (gemäß NKF, NKR, NKFT, NKRS)
  • Umfangreicher Datenaustausch über benutzerdefinierbare Schnittstellen realisierbar (z.B. für ERP-Programme wie DATEV, SAP, Microsoft Dynamics usw.)
  • Automatisierte Erzeugung und Abgleich von Anlagen aus vorhandenen Stammdaten (z.B. aus Netzinformationssystem BaSYS)

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Assistenten

UniWERT erleichtert Ihnen die Arbeit durch zahlreiche Assistenten. Mit Unterstützung des Konfigurations-Assistenten legen Sie die Rahmenbedingungen für die Gruppierungen der Vermögensanlagen fest. Fachbereichsbezogene Vorlage ermöglichen die automatisierte Erstellung der erforderlichen Anlagegruppen, Abschreibungsklassen und Kostengruppen. In diesem Zuge wird auch die Verbindung zu den Stammdaten definiert. Über weitere Assistenten erfolgen der Indextabellen-Import und Umbuchung vorhandener Anlagen.

Mengenverfahren

Das in UniWERT integrierte Mengenverfahren entspricht einer Kostenermittlung und berücksichtigt u.a. für Anlagen der Leitungsnetze die Positionen: Oberflächenbefestigung, Aushub, Verbau, Bettung, Verlegung, Wasserhaltung, Verfüllung.

Das Anlegen dieser Positionen erfolgt mit dem Positionsassistenten unter Berücksichtigung von Stammdaten, wie z.B. Nennweiten, Materialien, Profilkennzi ern usw., die in den BaSYS-Stammdaten gepflegt werden. Über benutzerspezifische Konfigurationen können die Grundlagen und Detaillierung der Ermittlung von Massen und Kosten bestimmt werden. Das beinhaltet auch die Nutzung weiterer Kostengruppen und Positionen.

Baulosverwaltung

Eine Besonderheit in UniWERT ist die Baulosverwaltung. Da Infrastrukturobjekte in der Regel nicht einzeln, sondern in Baulosen (z.B. ein Baugebiet) erstellt und abgerechnet werden, ist eine prozentuale Verteilung der Herstellungskosten in Bezug auf eine Kostenermittlung mit Hilfe der Baulosverwaltung möglich.

Dabei können auch Einzelrechnungen für die Ersterfassung als Zu- bzw. Abgang, sowie Zuschüsse erfasst und auf die einzelnen Baulosobjekte jahresbezogen verteilt werden.

Zu- und Abgänge

Standardmäßig können in UniWERT beliebig viele monetäre Zu- bzw. Abgänge erfasst werden. Auch findet DWA A-133 „5.5 Anpassung der Abschreibungssätze / betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern“ in UniWERT Berücksichtigung. Es können beliebig viele Änderungen der Nutzungsdauer vorgenommen werden. Die Übernahme der veränderten Nutzungsdauern aus anderen Programmen (z.B. prognosegestützten) kann per Datentransfer erfolgen.

Indexverfahren

Mit dem Indexverfahren können die Wiederbeschaungskosten für das aktuelle Bewertungsjahr, oder fehlende Anschaf fungs-kosten über den zugehörigen Preisindex, ausgehend von einem bekannten Wiederbeschaungswert, ermittelt werden.